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      DAMN PLASTIC BLOG

      GAST EINTRAG - WAHRE WORTE VON VALERIE

      Zwölf Jahre lang, war mein Leben immer in Bewegung. Ich besaß kein Haus, keine Wohnung, lebte aus meinem Rucksack für zehn der zwölf Monate im Jahr. Ich hatte mich dafür entschieden. Ein Leben mit vielen Ungewissheiten, vielen Einschränkungen und vielen kleinen Dingen. Ich wusste nicht wo ich in sechs Monaten sein würde, in Europa, oder in der Antarktis? Ich packte ein was lange halten würde, nicht was gerade hip und angesagt war. Ich hatte mich für ein Leben zur See entschieden, ich wurde Matrose, ein Großsegel Matrose.

      Ich verbrachte Wochen und Monate am Schiff, eingepfercht auf kleinem Raum, mit den gleichen Gesichtern. Jeden. Einzelnen. Tag. Wir aßen dass was wir hatten, lernten von einander, backten zusammen arbeiteten Hand in Hand und sind als Gemeinschaft gewachsen. Weil wir zusammen Stärker sind. Das hört man im Moment sehr oft, mit der aktuellen Pandemie. Was ich aber heute mich Euch teilen möchte, sind ein paar Gedanken und Tips für Lebensmittel, welche ich an Bord erlernt habe.

      Mindesthaltbarkeitsdatum…. Du weisst es, gel? Ich sollte es nicht sagen müssen, tu es aber trotzdem. Gesetzlich ist verankert dass es dieses Datum auf der Verpackung gibt. Es heisst nicht, dass es am nächsten Tag schlecht ist. Das meiste Essen wird so konzipiert, das es locker noch 2 Wochen nach diesem Datum haltbar ist. Seien wir mal ehrlich, hast Du schon jemals gesehen das Salz schlecht geworden is? Oder Wasser? Leute! Es hat Millionen Jahre im Gestein überlebt… es wird dich nicht umbringen. Denk mal drüber nach.

      Um die Haltbarkeit von Salat zu verlängern, schlage es in ein feuchtes Tuch ein. Glaub mir. Es hält sicher noch 14 Tage wenn nicht noch länger. (Wenn du den Strunk nicht weg schmeisst, kannst Du sogar noch etwas Salat nach züchten!) Tomaten in Zeitungspapier, wir hatten nach 30 Tagen noch frische! Obst und Gemüse hält länger wenn es atmen kann. Versuche es so aufzubewahren, dass es nicht aufeinander liegt. Wenn das nicht geht, dreh es alle paar Tage etwas um, um Druckstellen und Schimmel zu vermeiden. Kartoffeln- kauf diese noch mit Erde, und ja nicht waschen! Die brauchen es dunkel und mit Luft.

      Knoblauch, Ingwer und Kräuter einfach klein Portionieren (in Eiswürfelfacherl) und ab in den Tiefkühler. Genau so wie Käse, Aufschnitt, Butter, sogar Milch - frier es ein um zu Konservieren. Vergiss nicht deine Lebensmittel zu rotieren, also Neues nach hinten ins Regal. Eier. Oh ich liebe Eier! Glaub mir, das riecht man wenn eines schlecht geworden ist. Wenn Du Angst hast dass sie dir schlecht werden, jede Woche umdrehen. Nach fast 50 Tagen auf See, haben wir jedes Ei einzeln aufgeschlagen um die Farbe und Geruch zu checken.

      Es ist wirklich nicht schwer Lebensmittel länger haltbar zu machen. Heutzutage wenn eine Zutat fehlt, einfach mal googeln was es für Alternativen gibt. Seit kreativ! Du musst ja kein 5 Sterne Koch sein um deinen Hunger zu stillen. Denk nach wo Du einkaufen gehst, bleib lokal.

      Ich habe Schönheit gesehen, ich habe Dinge gesehen Die mich traurig gestimmt haben. Ich habe Tiere und Gegenden der Erde gesehen, wo die meisten Menschen nur davon träumen. Und ich have VIEL MÜLL GESEHEN, im Meer und auf dem Land. Lasst uns die Welt sauber halten, und sie Tag für Tag aufgeräumter machen. Kauf ohne Verpackungen ein. Nimm einen Sack zum Spazieren mit und sammle Müll vom Wegesrand ein. Lasst uns die Welt sich selber etwas heilen. Sie ist nicht das Problem - wir sind es.

      Valerie

      ALLES ÜBER PLASTIK-TASCHEN

      Wenn du dir ein Plastiksackerl über den Kopf stülpst und diese um den Hals festbindest, kannst du bald nicht mehr atmen. Nun stell dir vor, dass ein riesiges Plastiksackerl die Erde umgibt. Mit jedem Mal, mit dem du in deinem Geschäft für Lebensmittel, Kleidung usw. einkaufen, wird die Öffnung dieser Tüte kleiner und kleiner und kleiner - bis wir in unserem Müll ersticken.
      Gruselig, oder?

      Wir werden denken: Warum zum Teufel habe ich die Plastiktüte genommen, die der Verkäufer angeboten hat? Warum habe ich nicht einfach diese leichten Stoffbeutel mitgenommen? Oder irgendeine andere wiederverwendbare Tasche? Das wäre so einfach gewesen! Trotzdem weigern sich die meisten Menschen, diese Art von kleinen nachhaltigen Entscheidungen zu treffen.

      Und das ist unser Fehler. Um Ihnen einige Zahlen zu nennen... Die Gründe, warum Plastiktüten so schlecht für die Umwelt sind, sind die gleichen wie bei Flaschen, Strohhalmen und jeder anderen Art von Plastik. Ich habe darüber schon in einem anderen Beitrag gesprochen, aber lass uns einfach mal die Fakten nochmal wiederholen.

      Plastik, egal welcher Art, beginnt sich nach Hunderten von Jahren zu zersetzen. Bis er vollständig abgebaut ist, kann es manchmal 1000 Jahre dauern. Vor 1000 Jahren lebten die Menschen im Mittelalter. Könige und die Kirche beherrschten die Welt. Es war eine schreckliche Zeit. Glaub mir, da würdest du nicht gerne leben wollen. Das ist 1000 Jahre her. Was wird im Jahr 3019 geschehen? Was werden unsere Plastiksackerl sehen, was vielleicht kein Mensch jemals sehen wird?

      Seit ihrer Einführung auf dem Weltmarkt 1977 sind Plastiksackerln beliebter als Handys, T-Shirts und der ganze andere Kram, ohne den wir nicht leben können. Etwa 5 Billionen davon werden jährlich produziert, das sind 160.000 pro Sekunde - das reicht, um die Welt 7 Mal zu umrunden! Die Erde könnten wir damit schon längst ersticken.

      Und obwohl ich nicht oft genug wiederholen kann, dass Recycling nicht die Lösung für alle unsere Probleme ist, ist es immer noch besser als nichts. Leider scheint selbst diese Aufgabe für die Menschen zu schwer zu erfüllen. Nur 1-3% der Plastiktüten werden tatsächlich recycelt.

      Welche Maßnahmen wurden bereits ergriffen?

      Nachdem ich dich mit den ganzen düsteren Prognosen und Fakten zugeschüttet habe, sollte doch auch etwas Positives in den Beitrag. Immerhin sind wir (noch) nicht völlig verdammt. Viele Staaten haben bereits einige Maßnahmen ergriffen - andere planen, dies in den nächsten Jahren zu tun. In vielen Ländern kosten Einwegsackerl inzwischen zusätzlich.
      Obwohl sie weiterhin recht billig sind, kaufen immer weniger Plastiksackerl.

      Eine andere Maßnahme ist noch wirksamer: Länder wie Deutschland, Italien, England und sogar einige afrikanische Länder und Staaten in Australien und den USA haben Einwegplastiksackerl verboten.
      Die Zahl der Länder, die Plastiksackerl verbieten oder eine Steuer auf sie erheben, nimmt jedes Jahr zu - es gibt noch viel zu tun, aber in einigen Bereichen sind wir dabei, uns zu verbessern.

      Und jetzt bist DU an der Reihe

      Auch wenn dein Land noch keine Plastiktüten verboten hat: Es ist keine Entschuldigung, sie mitzunehmen. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn dir in jedem einzelnen Geschäft Plastiksackerl angeboten werden, solltest du dir noch mehr darüber bewusst sein und sie um jeden Preis ablehnen. Wiederverwendbare Taschen kosten nicht viel und sind leichtgewichtig. Sie in deine Handtasche zu legen, sollte daher kein Problem sein. Wenn du sehr motiviert bist, Plastiksackerl um jeden Preis abzulehnen (was das Beste ist, was du tun kannst), und du deine wiederverwendbare Tasche vergessen hast, nimm das das nicht als Entschuldigung dafür, die Plastiksackerl anzunehmen. Trage deine Sachen mit den Händen - auch wenn du öfter zum Auto oder nach Hause laufen musst. Ich verspreche dir: Nach einem solchen Erlebnis wirst du deine wiederverwendbare Tasche nie wieder vergessen! Ich spreche aus Erfahrung - es kostet so viel Zeit und Kraft, all deine Einkäufe ohne Tasche zu tragen, aber wenigstens tust du auch deiner Figur was zu Gute ;)

      Die Sache mit den Papiersackerl

      Manchmal scheint es mir, dass Papiersackerl noch trendiger sind als Plastiktüten. Obwohl Papier unter idealen Bedingungen (Deponien haben keine idealen Bedingungen, was bedeutet, dass dort Papiertüten lange brauchen, um sich zu zersetzen) viel schneller zerfallen als Plastik, sind Papiersackerl im Allgemeinen keine viel bessere Lösung als Plastiksackerl.

      Das größte Problem ist die Produktion. Zur Herstellung eines Papiersackerls braucht man 4 Mal mehr Energie. Auch das Recycling von Papiersackerl verbraucht mehr Energie. Außerdem wird Papier aus Bäumen hergestellt. Zur Herstellung von Papiersackerl müssen wir also Wälder abholzen, die übrigens natürliche CO2 Bekämpfer sind und in denen eine Vielzahl von Tierarten lebt.

      Vergiss also die Plastik- UND Papiertüten! Vergiss den Einwegkram im Allgemeinen! Treffe kleine, nachhaltige Entscheidungen, gehe zum nächsten Laden und kauf dir eine wiederverwendbare Tasche!

      ALLES ÜBER DEN MÜLL DEN WIR AUS DEM FENSTER WERFEN

      “I’m on the hiiighway to hell, nana nanana,…”

      Highway to hell ist nicht nur der Titel eines berühmten Liedes von ACDC, sondern auch eine ziemlich wahre Aussage. Was, wenn ich dir sagen würde, dass wir uns genau auf so einer Autobahn zur Hölle befinden? Stell dir doch einfach mal eine brennende Straße voller Müll vor. Klingt übertrieben? Vielleicht, aber es beschreibt unsere Situation ziemlich detailgetreu.

      Denkt man nun an die Hölle, denkt man meistens an Hitze. Und obwohl wir uns mit den hohen CO2 Emissionen eine Trockensauna aus der Natur machen, rede ich nicht nur vom Klimawandel (obwohl auch er ein ernstzunehmendes Problem ist). Wir scheinen unsere Umwelt auch mit einem Übergroßen Mistkübel zu verwechseln. Mehr als 15% von befragten Fahrern jeden Alters geben zu, immer wieder Müll aus dem Auto zu werfen. Dabei handelt es sich nicht nur um Biomüll, mit dem Argument, dass aus dem rausgeworfenen Apfel ein Baum wachsen könnte. In vielen Fällen ist es Kunststoff, wie Plastiksackerl, Kaugummi, Becher, etc. Ja, ein Apfel würde schnell zerfallen, aber eure liebe Plastikflasche lässt sich mit über 500 Jahren etwas mehr Zeit. Ich verstehe noch immer nicht, wieso es für so viele Menschen so hart ist, ihren Müll in ein Sackerl zu geben und es dann zu Hause wegzuwerfen. Es ist ja nicht so, als ob sich dein Dreck während der Fahrt in ein Monster verwandelt und dich lebendig verspeist. Das. Wird. Nicht. Passieren.

      Nun eine kurze Geschichte über eine Plastikflasche

      Hast du jemals einen Gedanken daran verloren, was mit der Flasche passiert, die du da gerade aus dem Fenster geworfen hast? Zuerst, wird sie einfach nur darliegen. Und das für eine lange, lange Zeit. Sie wird darauf warten, dass jemand sie aufhebt und recyceled, oder zumindest wegwirft – was mit größter Wahrscheinlichkeit nicht passiert, wenn sie direkt neben der Autobahn liegt.

      Irgendwann wird es zum Regnen beginnen. Mit der Zeit, vermischen sich die toxischen Substanzen der Flasche mit dem Wasser. Daraus entsteht ein schädliches Sickerwasser. Diese Flüssigkeit gelangt schon bald über den Boden ins Grundwasser und vergiftet ganze Ökosysteme.

      Die chemischen Substanzen sind aber nur ein kleiner Teil des Ganzen. Die Flasche an sich wird entweder noch für hunderte Jahre herumliegen oder in einem Fluss enden, der schlussendlich in den Ozean mündet. Dort zerfällt es dann in viele kleine Teile: Mikroplastik. Und falls du jetzt glaubst, das wars, dann haut dich das folgende vom Hocker:

      Wassertierchen halten das hübsche, bunte Mikroplastik für Essen. Glaubt es oder nicht, aber es macht die Fische satt. Das Problem ist nur, dass Plastik keine Nährstoffe in sich hat und das Sättigungsgefühl lediglich oberflächlich ist, wodurch die Fische verhungern. Und falls das noch nicht schlimm genug ist, hier noch ein kleiner Vortrag über Nahrungsketten: sagen wir mal, eine Fischlarve isst das Mikroplastik. Diese Fischlarve wird von einem kleinen Tintenfisch gegessen, mit dem Mikroplastik in ihr. Der Tintenfisch wird zum Mittagsessen vom Tunfisch. Und wie wir Menschen so sind, landet der Tunfisch bei uns am Teller. Letztendlich ist es so, dass wir unseren eigenen Müll essen. Na guten Appentit, falls du gerade isst.

      Um diese ewig lange Geschichte kurz zusammenzufassen und euch nicht weiter mit den Details zu langweilen: bei der Verwendung von Plastik generell, aber insbesondere, wenn man es achtlos in die Natur wirft, zerstören wir nicht nur die Umwelt, aber uns gleich mit. Unser Verhalten ist somit nichts anderes als Selbstmord.

      Danke für die Information, was soll ich jetzt damit machen?

      Nichts leichter als das! Höre einfach damit auf, den Müll aus dem Fenster zu werfen, vor allem, wenn daraus kein Baum wachsen kann. Behalte das Zeug einfach im Auto und warte, bis du es in die Recycling-Tonne werfen kannst. Ich habe es bereits gesagt: der Müll verwandelt sich nicht in ein menschenfressendes Monster während du fährst. Es wird nur dann zu einem gefährlichen Biest, wenn du es wegwirst. Nicht möglich? Dann bist du zu bequem. Schau einfach Singapur an, wo es bereits verboten ist, Müll in die Umwelt zu werfen. Die Strafen liegen bereits bei 300-1000$ und es scheint gut zu funktionieren.

      Halte dich einfach zurück und werfe deinen Müll dorthin, wo er hingehört.

      ALLES ÜBER PLASTIK-BECHER

      Ich liebe Kaffee.

      Ich denke, die meisten von euch stimmen mir in diesem Punkt zu. Wann hast du das letzte Mal einen Kaffee, Tee usw. zum Mitnehmen gekauft? War es der köstliche Frappuccino von Starbucks am letzten Wochenende nach einem anstrengenden, aber lustigen Einkaufstag? Oder war es in deiner örtlichen Bäckerei, die du jeden Morgen für deine tägliche Dosis Kaffein besuchst? Oder war es kein Kaffee, sondern ein geiles Getränk auf einem Festival? Eine Party? Tatsache ist, dass es zahllose Orte gibt, an denen man Getränke zum Mitnehmen bekommt. Und das ist völlig in Ordnung! Ich sage auch nicht, dass du mit dem Kaffeetrinken aufhören sollst - ich könnte das wahrscheinlich nicht. Tu es es und genieße ihn mit reinem Gewissen. Aber lass mich eine Frage stellen: Als du das letzte Mal einen To-Go-Trink gekauft hast, hast du da deinen eigenen Becher mitgenommen? Wenn ja, dann gratuliere, weiter so, schön, dass du schon in der DamnPlastic-Familie bist! Wenn nicht, ist es immer noch Zeit, der Familie beizutreten und Einwegplastik abzulehnen. Es ist Zeit, sich zu ändern! Und nein, ich spreche nicht von einigen super-hart zu erreichenden Gewohnheiten, an die du dich sowieso nicht halten wirst. Es geht nur um kleine, nachhaltige Entscheidungen. Kleine Veränderungen, die eine große Auswirkung auf dich, deine Gesundheit und die Umwelt haben werden!

      Zahlen, Zahlen, Zahlen

      Um auf meine erste Frage zurückzukommen... Wann hast du das letzte Mal etwas in einem Einwegbecher gekauft? Lass mich diese Frage ein wenig ändern: Wie oft pro Jahr kaufst du Einwegbecher?

      Weltweit werden pro Jahr etwa 500 Milliarden Einwegbecher verwendet. Ist das nicht verrückt? Und genau diese Becher brauchen je nach Material 20-500 Jahre, um sich zu zersetzen.

      Das Problem mit Papierbechern

      Jetzt denken Sie vielleicht: "Toll, was für ein Glück, dass mein Kaffee in einem Pappbecher ist, wenigstens schade ich der Umwelt nicht! Ein süßer Gedanke, wirklich. Es hat eine Zeit gegeben, in der ich tatsächlich daran geglaubt habe. Dann wiederum nimm einmal ein Stück Papier und mach es nass. Siehst du? Das Wasser durchtränkt es. Die Magie, die den Pappbecher zusammenhält, auch wenn sich Flüssigkeit darin befindet, ist – du hast es erfasst - Plastik.

      Obwohl im Papierbecher viel weniger Plastik ist als in anderen Bechern, sind Papierbecher an manchen Stellen sogar noch schlimmer als solche, die ganz aus Plastik bestehen. Lies weiter und du wirst schon sehen.

      Also, recyceln wir ihn einfach?! Oder auch nicht...

      Das Recycling von Bechern war schon immer ein Thema. Sie können aus recycelten Materialien hergestellt werden, aber es ist sehr schwierig, sie wieder zu recyceln. Insbesondere Papierbecher stellen in der Recyclingindustrie ein großes Problem dar. Um Papierbecher recyceln zu können, muss man zunächst das Papier von der Kunststoffabdeckung trennen. Normalerweise sind spezielle Technologien für diesen Prozess erforderlich, der für viele kaum leistbar ist.

      Selbst wenn dein Becher als "biologisch abbaubar" gekennzeichnet ist, bedeutet das nicht, dass du ihn auf den Kompost oder aus dem Fenster werfen und warten kannst, bis er sich zersetzt. Die meisten biologisch abbaubaren Becher werden aus Maisstärke und/oder einem Biokunststoff namens "PLA" hergestellt. Damit er sich biologisch abbaut, sind hohe Temperaturen erforderlich, die nur unter industriellen Bedingungen erreicht werden können. Wenn du es auf den Komposthaufen wirfst, musst du immer noch etwa 100 Jahre warten. Es gibt nur wenige Alternativen, die sich wirklich zersetzen, wie z.B. Becher mit einer Algenbeschichtung. Vergiss den Rest. Das ist Mist. Es ist die Wahrheit. Sorry.

      Die Veränderung, die du machen kannst

      Diese eine Gewohnheit, die man haben muss, ist so einfach, und doch tun es so wenige Menschen tatsächlich: Du trägst einfach deinen eigenen, wiederverwendbaren Becher mit dir. Es ist eine einmalige Investition, eine kleine Änderung, die, wenn sich genügend Leute daran halten, eine enorme Auswirkung auf unsere Umwelt und unsere Gesundheit haben wird.

      Am Anfang kann es schwer sein, sich daran zu erinnern. Gib aber nicht sofort auf, wenn du deinen Becher zu Hause einmal vergessen hast. Nobody is perfect! Bereite den Becher am Abend vorher vor oder stell dir einen Wecker. Wenn du es schaffst, versprich dir, keinen Kaffee oder andere Getränke zum Mitnehmen zu kaufen, es sei denn, du hast deinen wiederverwendbaren Becher mit. Es dauert etwa 21 Tage, bis sich eine Gewohnheit entwickelt hat. Halte dich daran, und ich verspreche dir, es geht wie automatisch! Du wirst dich besser fühlen, wenn du nur an die riesige Menge an Abfall denkst, die du mit dieser kleinen Änderung pro Jahr einsparst. Und es gibt sogar einen Bonus: Immer mehr Coffeeshops und Bäckereien geben Rabatte, wenn du deinen Becher mitnimmst, die von 10 Cent bis zu 1$ reichen können.

      Du kannst diese Tassen überall finden, vom DamnPlastic Store bis zu deiner Lieblingsbäckerei. Du kannst sogar eine zusammenklappbare Tasse kaufen, damit sie nicht zu viel Platz in deiner Tasche einnimmt! Wenn du dich wirklich engagieren willst, könntest du auch versuchen, dein örtliches Café davon zu überzeugen, wiederverwendbare Tassen zu "vermieten". Das bedeutet, dass du beim Kauf eines Kaffees ein gewisses Pfand für die Tasse hinterlassen, das du bei der Rückgabe zurückbekommst.

      Siehst du, es ist alles ziemlich einfach. Wage einfach den ersten Schritt! Triff kleine, nachhaltige Entscheidungen!

      ALLES ÜBER PLASTIK-STROHHALME

      Hand aufs Herz, benutzt du Plastikhalme? Ich bin mir ziemlich sicher, ja. Und warum nicht? Sie sind ziemlich nützlich, billig und ausgefallen. Wer nippt nicht gerne an einem Cocktail, am liebsten schön mit einem Strohhalm dekoriert? Oder macht Fotos vom Starbucks-Frappuccino? Oder trinkt das Wasser mit einem Strohalm, damit die Eiswürfel beim Trinken nicht stören?

      Ich denke, der Fall ist klar; Strohhalme sind überall. Ich meine, sie sind eigentlich ziemlich nützlich und können deinen Frappuccino oder Cocktail viel hübscher aussehen lassen. Warum sollten wir sie also nicht benutzen? Sie sind schick, nicht wahr? Natürlich sind sie das, wenn man riesige Plastikinseln im Meer oder bunten Abfall statt Sand an den Stränden mag.

      Es ist kein Geheimnis, dass genau das gerade jetzt passiert. Ironischerweise landet der größte Teil des verwendeten Plastiks im Meer, egal wo man es weggeworfen hat. Deshalb gibt es Strände mit mehr Plastik als Sand oder Felsen. Diese riesigen Plastikinseln, von denen ich vorhin gesprochen habe: Sie existieren tatsächlich. Die größte von ihnen wird Great Pacific Garbage Patch genannt und hat eine Größe von etwa 1 600 000 km². Das ist etwa 3,7 Mal so groß wie Kalifornien.

      Die Rolle der Plastikstrohhalme...

      Strohhalme sind der siebthäufigste Gegenstand, der in Müllbergen und Plastikinseln gefunden wird. In Zahlen: Wir verwenden weltweit etwa 3Mrd Plastikhalme. Pro Tag. Allein in Deutschland werden über 28.000 Tonnen Plastikhalme pro Jahr verwendet. Sehr interessant, wenn man bedenkt, dass ein Strohhalm das Gewicht von etwa 1 Gramm hat. Die meisten Menschen werden sie nach einem einmaligen Gebrauch wegwerfen. Sie sind ohnehin billig, also worüber sollten wir uns Sorgen machen? Hmm... vielleicht die Umwelt? Unsere Gesundheit? Unsere Zukunft?

      Brauchst du diese Strohhalme wirklich? Ist es so wichtig, dass du dein Wasser, deinen Cocktail oder Kaffee durch einen Strohhalm trinkst? Sind sie wirklich so nützlich, billig und ausgefallen, dass man die eigene Gesundheit und Zukunft für sie vernachlässigt? Glaub mir mir, das ist es nicht. Und selbst wenn es Menschen gibt, deren Leben von Strohhalmen abhängt, braucht die mitgebrachte Mehrheit sie eigentlich gar nicht. Mal abgesehen davon, dass Plastik nicht das einzige Material auf dieser Erde ist. Was uns gleich zum nächsten Punkt bringt…

      Was können wir tun?

      Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich das in jedem Blog-Beitrag wiederhole, aber wir sind an einem Punkt angelangt, an dem Recycling keine Lösung mehr ist. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir anfangen sollten, uns um unsere Umwelt zu kümmern. Warum also nicht mit den kleinen Dingen im Leben beginnen?

      Tatsächlich haben einige Staaten und Länder die Verwendung von Plastikstrohhalmen bereits verboten, wie zum Beispiel Seattle seit 2018. Außerdem planen viele Staaten in der EU, Einwegplastik, einschließlich Strohhalmen, in den kommenden Jahren zu verbieten. Sie sind großartige Beispiele, denen man folgen sollte. Und selbst wenn dein Staat Einwegplastik noch nicht verboten hat: Du kannst immer noch aufhören, es zu verwenden.

      Viele von euch werden sich jetzt wahrscheinlich fragen: Aber was ist mit all der Soda und den Cocktails? Wie sollen wir sie ohne Strohhalm trinken? Nun, es gibt tatsächlich viele umweltfreundliche Alternativen. Wenn du bunte Plastikhalme schon sexy findest, warten ab, bis du die aus Glas oder Stahl siehst! Oder einen unserer Favoriten: Nudeln! Ja, Nudeln alias Stroodles. Geht’s noch geiler? Natürlich! Mit den faltbaren Strohhalmen zum Mitnehmen, mit denen du auch deine Freunde beindrucken kannst. Die Alternativen sind endlos! Erforsche sie, wähle deine Favoriten und schließe dich der Bewegung an

      ALLES ÜBER PLASTIK-FLASCHEN

      Trink dein Plastik! - nicht

      Ob es sich um Cola, Wasser oder Saft handelt, du bekommst dein Getränk meist nur in einer bestimmten Art von Flasche. Achte genau auf den Getränkebereich in deinem Supermarkt. Du wirst sehen, dass fast jede einzelne Flasche aus Kunststoff besteht. Es ist nicht überraschend, dass ein durchschnittlicher Amerikaner pro Jahr etwa 167 Plastik-Wasserflaschen verbraucht. Dabei handelt es sich NUR um Wasserflaschen. Stell dir vor, wie viel es wäre, wenn auch Soda und Säfte dazugezählt werden würden. Klingt nach einer Menge? Na warte ab: Weltweit werden 1 Million Plastikflaschen pro Minute produziert. Nicht pro Jahr, nicht pro Monat, PER MINUTE. Wenn du jede jährlich produzierte Plastikflasche nebeneinanderstellen würdest, würdest du den Planeten Merkur erreichen, der etwa 75 Millionen Kilometer (48 Millionen Meilen) entfernt ist. Wenn man bedenkt, dass Plastikflaschen bis zu 700 Jahre brauchen, um sich aufzulösen, wird ihre Zahl auf der Erde zunehmen. Vielleicht werden wir sogar bald die Sonne erreichen können.

      Da wir aber keine Brücken zwischen den Planeten aus Plastikflaschen bauen wollen (oder?), sollten wir uns überlegen, unseren Verbrauch drastisch zu reduzieren.

      Warum Verweigerung so viel besser ist als Recycling

      "Lasst uns weiter Plastik verbrauchen - recycelt es einfach!"

      Bitte, hör nicht auf die Leute, die das sagen. Recycling ist eine wirklich zuckersüße Idee, und wenn es um Kunststoffabfälle geht, ist es wahrscheinlich deine beste Option. Das Einzige, was noch besser wäre, ist, kleine, nachhaltige Entscheidungen zu treffen und den Kauf von Getränken in Plastikflaschen komplett zu verweigern. Denn das Problem beim Recycling ist, dass "man Müll in neuen Müll verwandelt" (- Sheila Hanney)

      Der Grund, warum Recycling nicht die Lösung für alle unsere Probleme sein könnte, ist die Tatsache, dass es oft nicht möglich ist, die gesamte Flasche zu recyceln. Es wird immer einen Teil geben, der sich nicht in einen neuen Gegenstand verwandeln wird, egal ob es sich um eine neue Flasche oder um Kleidung handelt.

      Der andere Grund, warum man Plastikflaschen komplett entsorgen sollte, hat weniger mit dem Recycling zu tun, sondern mehr mit dem tatsächlichen Verbrauch. Mit jeder Plastikflasche, die du verbrauchst, nimmst du einen Teil ihrer Inhaltsstoffe auf. Chemikalien wie Bisphenol A gelangen nämlich in deinen Körper und können verschiedene Krankheiten einschließlich Krebs verursachen. Sicher, dass du noch aus einer Plastikflasche trinken willst?

      Und schließlich wird das Recycling einer Flasche den Mikroplastikstoff nicht davon abhalten, in den Ozean zu gelangen. Nehmen wir an, deine Plastikflaschen werden zu einem T-Shirt recycelt. Wenn du dieses T-Shirt dann wäschst, trennt sich der Mikroplastik von ihm und gelangt direkt ins Wasser. Die Fische verwechseln es dann mit Lebensmitteln und essen es. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, dass der Fisch so viel Mikroplastik verbraucht, dass er stirbt, oder der Fisch wird gefangen und landet auf unserem Teller. Und am Ende landet unser eigener Müll auf dem Teller. Na Mahlzeit.

      Welche Alternativen haben wir?

      Nach so vielen Absätzen, in denen ich dich mit den ganzen Problemen zutexte, wird es Zeit dir zu sagen, dass es ziemlich einfach ist, seinen Dreck nicht mehr essen zu müssen. Verwende einfach deine eigene wiederverwendbare Flasche. Nicht leichter als das! Marken wie 24bottles, BeBottle, Carrybottles und Kappi stellen solche Flaschen mit einem hübschen und einzigartigen Design her. Fülle sie einfach mit gefiltertem Wasser auf, gib Früchte dazu, wenn du willst, und genieße dein Getränk!